Wärmeplanung. Und jetzt?

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In Kürze:

Wie wird aus einem kommunalen Wärmeplan ein umsetzbares Projekt? In zwei kostenfreien Online-Workshops bringen AEE und BWP kommunale Verantwortliche und Umsetzungspartner zusammen. Gemeinsam konkretisieren wir Hemmnisse, setzen Prioritäten und entwickeln Lösungsansätze für die nächsten Schritte vor Ort. Ihre Erfahrungen und Fragestellungen bilden die Grundlage.

Im Detail:

Vom Zielbild zur Umsetzung

Ein Wärmeplan beschreibt, wie die Wärmeversorgung einer Kommune künftig aussehen kann. Doch wie werden daraus konkrete Projekte? Wer übernimmt Verantwortung, wie lässt sich die Finanzierung aufstellen und welche Abstimmungen sind mit Stadtwerken, Netzbetreibern, Gebäudeeigentümern und weiteren Beteiligten erforderlich?

Mit zwei aufeinander aufbauenden Online-Workshops laden die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE( und der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) dazu ein, diese Fragen aus der kommunalen Praxis heraus zu bearbeiten. Was kommt vor Ort bislang nicht weiter? Woran liegt das? Und wer kann dazu beitragen, den nächsten Schritt möglich zu machen?

Ihre Praxisfragen stehen im Mittelpunkt

Ausgangspunkt sind typische Herausforderungen auf dem Weg von der Wärmeplanung zur Umsetzung. Dazu gehören Finanzierung und Wirtschaftlichkeit, die Entwicklung tragfähiger Projekte, personelle Kapazitäten und klare Zuständigkeiten. Ebenso geht es um die Abstimmung von Wärmeversorgung und Stromnetz sowie um Informationen, die Bürgerinnen und Bürger für eigene Investitionsentscheidungen benötigen.

Wir betrachten dabei sowohl Wärmenetzprojekte als auch Gebiete mit dezentraler Wärmeversorgung durch Wärmepumpen. Entscheidend sind die jeweiligen Voraussetzungen vor Ort: Eine kleinere Kommune ohne eigenes Stadtwerk steht vor anderen Aufgaben als eine Stadt mit bestehendem Wärmenetz.

Zwei Termine, ein gemeinsamer Arbeitsprozess

Im ersten Workshop am 18. November 2026 gleichen wir vorbereitete Themenfelder mit Ihren Erfahrungen ab. Gemeinsam konkretisieren wir die wichtigsten Hemmnisse und wählen Fragestellungen aus, die im zweiten Termin vertieft werden sollen.

Am 9. Dezember 2026 stehen mögliche Lösungswege im Mittelpunkt. Auf Grundlage der Ergebnisse des Auftakts betrachten wir Handlungsoptionen, notwendige Kooperationen und geeignete Unterstützungsansätze. Dabei unterscheiden wir zwischen Schritten, die Kommunen selbst beeinflussen können, und Fragen, für die weitere Akteure benötigt werden.

Für wen sind die Workshops gedacht?

Die Workshops richten sich insbesondere an Verantwortliche aus Kommunalverwaltungen und Kommunalpolitik sowie an Mitarbeitende von Stadtwerken, Energieversorgern und Netzbetreibern. Angesprochen sind außerdem Energieagenturen, kommunale Unternehmen und weitere Fachleute, die an der Umsetzung kommunaler Wärmeplanung mitwirken.

Ob Ihre Kommune noch plant oder bereits erste Projekte entwickelt: Bringen Sie die Fragen ein, die für die nächsten Schritte vor Ort entscheidend sind.

Teilnahme und Anmeldung

Beide Workshops finden online statt und sind kostenfrei. Sie können sich für einen oder beide Termine anmelden. Da der zweite Workshop auf den Ergebnissen des ersten aufbaut, empfehlen wir die Teilnahme an beiden Veranstaltungen.

Die Workshops leben vom Austausch. Eigene Erfahrungen, konkrete Fragestellungen und die aktive Beteiligung an den Arbeitsphasen sind ausdrücklich willkommen. Hinweise zur Online-Teilnahme erhalten Sie nach der Anmeldung.

Programm

18. November 2026 um 14:00 — 18. November 2026 um 15:30
Workshop 1: Hemmnisse klären

8. November 2026 | 14:00–15:30 Uhr

Welche konkreten Entscheidungen und Projekte kommen bei der kommunalen Wärmewende bislang nicht weiter? Gemeinsam prüfen wir typische Umsetzungshürden anhand Ihrer Erfahrungen und legen fest, welche Fragen im zweiten Workshop vertieft werden.

Uhrzeit Programmpunkt
14:00–14:10 Uhr Begrüßung und Einstieg – Zielsetzung der Workshop-Reihe, Ablauf und Einordnung der unterschiedlichen kommunalen Ausgangslagen.
14:10–14:25 Uhr Vom Wärmeplan zur Umsetzung – Kurzer Impuls zu typischen Hemmnissen und offenen Entscheidungen: Finanzierung, Projektentwicklung, Zuständigkeiten, Infrastruktur und Kommunikation.
14:25–15:05 Uhr Praxischeck im Austausch – Bearbeitung konkreter Fragestellungen in moderierten Arbeitsgruppen: Was blockiert den nächsten Schritt? Was wurde bereits versucht? Wer müsste handeln?
15:05–15:25 Uhr Ergebnisse bündeln und Prioritäten setzen – Zusammenführung der wichtigsten Erkenntnisse und Auswahl der Fragen für die Weiterarbeit.
15:25–15:30 Uhr Ausblick auf Workshop 2 – Welche Lösungsfragen nehmen wir mit, und welche Perspektiven werden dafür benötigt?


Ziel des Termins: Eine gemeinsame Übersicht der wichtigsten Umsetzungshürden und eine Auswahl konkreter Fragestellungen für den zweiten Workshop.

9. Dezember 2026 um 14:00 — 9. Dezember 2026 um 15:30
Workshop 2: Lösungswege entwickeln

9. Dezember 2026 | 14:00–15:30 Uhr

Wie lassen sich die im ersten Workshop herausgearbeiteten Hemmnisse angehen? Wir vertiefen ausgewählte Fragestellungen, diskutieren mögliche Handlungsansätze und betrachten, welche Akteure und Voraussetzungen für die nächsten Schritte benötigt werden.

Uhrzeit Programmpunkt
14:00–14:10 Uhr Einstieg und Rückblick – Die wichtigsten Ergebnisse des ersten Workshops und die ausgewählten Fragen für die Vertiefung.
14:10–14:30 Uhr Impulse zu möglichen Lösungswegen – Fachliche Einordnung der priorisierten Themen und geeigneter Handlungsansätze. Die Schwerpunkte werden nach dem ersten Workshop festgelegt.
14:30–15:05 Uhr Lösungsansätze im Praxischeck – Gemeinsame Vertiefung: Welche Ansätze passen zur jeweiligen Ausgangslage? Was kann die Kommune selbst tun? Wo sind Partner oder zusätzliche Unterstützung erforderlich?
15:05–15:25 Uhr Handlungsoptionen und nächste Schritte – Ergebnisse zusammenführen, Zuständigkeiten betrachten und die Übertragbarkeit auf andere Kommunen diskutieren.
15:25–15:30 Uhr Fazit und Ausblick – Zentrale Erkenntnisse und offene Fragen für die weitere Arbeit.


Ziel des Termins: Konkretere Handlungsoptionen und Orientierung dazu, welche nächsten Schritte unter welchen Voraussetzungen möglich sind.

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