Kommen Wärmepumpen oder Wärmenetze, stellt sich die Frage: Wie weiter mit den Gasnetzen? Die Veranstaltung gibt Stadtwerken und Netzbetreibern einen Überblick darüber, wie sich Gasnetze langfristig rechtssicher, wirtschaftlich und mit Rücksicht auf die legitimen Interessen von Verbrauchern sinnvoll stilllegen lassen.
Rechtlicher und regulatorischer Rahmen des Gasnetzausstiegs
Dr. Miriam Vollmer, Rechtsanwältin und Partnerin bei re|Rechtsanwälte, gibt einen Überblick über die rechtlichen Voraussetzungen einer geordneten Gasnetzstilllegung. Im Mittelpunkt stehen die aktuellen Instrumente und Entwicklungen – von KANU 2.0 und RAMEN Gas über die Regelungen zu Gasnetzgebietsentwicklungs- und Stilllegungsplänen bis zur Anpassung der Anschluss- und Betriebspflichten im Energiewirtschaftsgesetz.
Warum sich eine frühe Stilllegungsplanung auszahlt
Dr. Martin Palovic vom Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM stellt die Kurzstudie „Kosteneinsparungen einer frühen Gasnetzstilllegungsplanung“ vor. Anhand eines modellierten Gasverteilnetzes zeigt die Untersuchung, wie sich eine frühzeitige und geordnete Planung auf Investitions- und Betriebskosten, die Entwicklung der Netzentgelte sowie die Belastung der verbleibenden Gaskundinnen und Gaskunden auswirkt.
Diskussion und Fragen
Im Anschluss besteht Gelegenheit, die rechtlichen, regulatorischen und wirtschaftlichen Fragen einer geordneten Gasnetzstilllegung gemeinsam mit den Referierenden zu diskutieren.
Programm
Welche rechtlichen Rahmenbedingungen prägen den Gasnetzausstieg? Dr. Miriam Vollmer gibt einen Überblick über die zentralen Regelungen und ordnet sie ein – von KANU 2.0 bis RAMEN Gas und EnWG werden alle für den Gasnetzausstieg relevanten Gesetze beleuchtet
Dr. Martin Palovic vom Fraunhofer IFAM zeigt, wie eine frühzeitige Planung der Gasnetzstilllegung Kosten senken und den Anstieg der Netzentgelte für verbleibende Haushalte abmildern kann.
Im Anschluss folgt eine moderierte Diskussionsrunde. Auch die Teilnehmenden können Fragen stellen und ihre Perspektiven einbringen.
Referierende
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